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26.05.2007 - DFB-Pokal-Finale

... und wir haben den Pokal ... !

Die Legende lebt

 

von Erhard Goppert

Wie oft wurde dieses Lied bei Heim- oder Auswärtsspielen von den Fans unseres Glubbs gesungen. Seit Samstag, 26.05.2007 ist dieses Lied aktueller als je zuvor. Der 1. FC Nürnberg hat es geschafft nach unglaublichen 39 Jahren wieder einen Titel zu holen, nämlich den des DFB-Pokal Siegers. Welcher Glubb-Fan wurde nicht in den letzten Jahren oder Jahrzehnten von anderen immer wieder verarscht und darauf hingewiesen wie schlecht alles in Nürnberg ist. Aber seit diesem Moment am Pfingstsamstag ist glaub ich alles ein wenig anders. Wir sind wieder wer in Europa. Das natürlich nicht ohne Grund, man muss einfach sagen  wir haben es uns auch ein wenig verdient.

Es war nicht immer leicht Fan zu sein dieser Mannschaft. Wer erinnert sich nicht daran als wir noch in der Regionalliga spielen mussten, oder als wir 1999 am letzten Spieltag wegen des schlechteren Torverhältnisses abstiegen.

Dies hat sich aber seit knapp 2 Jahren schlagartig geändert. Ich hatte es auch schon in anderen Berichten schon erwähnt, vieles ist Hans Meyer und Martin Bader zu verdanken. Der meiste Dank gilt aber allen Spielern, denn sie haben alles umgesetzt was Ihnen gesagt wurde. Schon allein zu sehen wer die Tore im Finale geschossen hat spricht für die Einkaufspolitik von Martin Bader und von Hans Meyer die Hartnäckigkeit auch Spieler immer wieder zu bringen die bei den Fans nicht immer gut ankommen. Er weis halt was seine Spieler so können, auch wenn sie es nicht immer zeigen.

Zuerst Marek Mintal. Er war fast 2 Jahre komplett weg von einem Einsatz von Anfang an. Nun wurde er in den letzten 3 Punktspielen eingesetzt um sich Spielpraxis zu holen. Im gelang auch im letzten Spiel ein Tor und dies gelang ihm auch gestern.

Das 2. Tor erzielte Marco Engelhardt. Es gab viele Stimmen die bei der Verpflichtung von ihm sich negativ äußerten. Was will man mit einem Spieler von einem Absteiger, der sich auch noch einen Kreuzbandriss im Letzten Spiel zuzog. Er würde auf jedenfall die komplette Hinrunde ausfallen. Was er aber ab seit seinem ersten Einsatz in Bielefeld geleistet hat ist schon unglaublich. Er steigerte sich von Spiel zu Spiel. Kurzzeitig viel er zwar wieder ab, doch rechtzeitig zum Pokalfinale war er wieder da. Auch in der 120 Minute dieses Spieles ging er weite Wege und gab nie auf.

Dann haben wir noch denjenigen der den entscheidenden Treffer erzielte, Jan Kristiansen.

Er wurde immer wieder von vielen Fans nicht fair behandelt. Seine Leistung stimmte zwar nicht immer, aber Hans Meyer hielt immer wieder zu Ihm und gab Ihm seine Einsatzzeiten. Aber in diesem Spiel gab er es den Fans zurück. Bis zu seinem Tor spielte er zwar auch nicht immer glücklich, aber er gab nicht auf und dann kam sein Traumtor.

Hoffentlich müssen wir nicht wieder so lange auf einen Titel warten. Die Ansprüche steigen natürlich, aber wir sind auf einen guten Weg etwas wirklich Großes aufzuziehen. Dafür müssen aber alle, vor allem die Spieler und die Funktionäre, mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben.

Für alle die dabei waren wird dieses Spiel immer in Erinnerung bleiben.

 


17.04.2007 - Fahrt zum DFB-Pokal-Halbfinale nach Nürnberg...

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Geschafft, unser Club darf in die Hauptstadt!

 

Vor 47.000 Zuschauern im ausverkauften „Isigreddid“-Stadion zog unser Club mit dem 4:0 gegen Frankfurt seit 25 Jahren endlich wieder ins Pokalfinale ein.

Klar, da durfte natürlich unser Fanclub nicht fehlen!!!

 

Wieder „Ein Sommermärchen“, diesmal beim 1. FCN
von Erhard Goppert

 

Alle dachten nach der WM im letzten Jahr würde es heuer recht langweilig werden um unseren geliebten Fußball. In diesem Jahr würde kein großes Turnier (WM oder EM) stattfinden. Doch was sich im Moment in Nürnberg abspielt ist mit diesem fast gleichzusetzen. Ende 2005 stand unser Club auf einen Abstiegsplatz und viele glaubten nicht mehr daran, dass mit der vorhandenen Mannschaft der Abstieg verhindert werden würde. Dann kam ein „alter Mann“ (Hans Meyer) und versuchte sein Glück ohne aber ein Versprechen abzugeben ob man den Abstieg verhindern könnte.

Was ab diesem Zeitpunkt Hans Meyer (nicht vergessen möchten wir die beiden Co-Trainer Raab und Lieberwirth) und Manager Martin Bader aus der Mannschaft herausgeholt haben ist schon unvorstellbar und ich glaube nicht einmal er selber hat mit diesem Erfolg gerechnet. Nach dem geglückten Nicht-Abstieg wurde Geld vor allem in einen Oldie investiert. Dies war für Tomas Galasek und er ist wohl jeden Cent wert. Aber auch andere Spieler haben sich in Leistungsträger und nahe an die Nationalmannschaften unterschiedlichster Nationen herangespielt. Hier sollte vor allem einer genannt werden, nämlich Andreas Wolf. Ich hätte nie gedacht dass ich das mal sagen würde, aber er hat eine unglaubliche Entwicklung genommen was man auch gestern wieder mal gesehen hat.

 

Beim gestrigen Halbfinal um den DFB-Pokal wurde einem mal wieder so richtig bewusst, was in Nürnberg abgehen könnte. Hier wurde ein schlafender Riese geweckt. Wir waren mit 14 Mitgliedern bei diesem wichtigsten Spiel der letzten 25 Jahre anwesend. Schon vor dem Spiel war allen bewusst, das es heute nicht um ein normales Spiel gehen würde. Es entwickelte sich auch ab der 1. Minute ein Spiel das kein anwesender Club-Fan vergessen wird. Nach der schnellen Führung war sofort das Publikum da und feuerte seine Stars bis zum Schlusspfiff unerbittlich an. Gerade als Frankfurt drauf und dran war den Ausgleich zu erzielen, konnte aber der FCN nachlegen und auf 2:0 erhöhen. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeit und die Fans hoffte immer mehr dass heute Geschichte geschrieben werden könnte. Es war wichtig nach der Pause nicht sofort ein Gegentor zu kassieren. Aber man merkte auch nach der Pause, dass die Mannschaft heute zu allem bereit war und über ihre Grenzen gehen würde um nach Berlin zum Finale zu fahren. Als nach knapp einer Stunde das 3:0 fiel war glaub ich allen klar, uns würde heute keiner aufhalten. Es war einfach unglaublich was sich abspielte. Man sah in den Gesichtern der Fans, dass viele auf so einen Augenblick Ewigkeiten gewartet hatten. Kurz vor Schluss fiel auch noch das 4:0 was die Krönung des heutigen Tages war. Als der Schiedsrichter nicht viel später abpfiff kannte der Jubel keine Grenzen. Man sah anschließend zum ersten Mal richtig wie die Mannschaft sich über einen Sieg freute. Sie begannen zu tanzen und lagen sich in den Armen, als hätten sie was Unglaubliches erreicht, was ja auch so war. Auf der Tribüne lagen sich mal wieder Fremde in den Armen und konnten es noch gar nicht richtig glauben was soeben geschehen ist. Als das Licht im Stadion ausging und mit Nebelmaschinen und Scheinwerfen das Spielfeld beleuchtet wurde, fühlte man sich zurückversetzt zur WM im letzten Jahr, es war unglaublich. Einige Spieler wollten den Rasen gar nicht verlassen, sie konnten es einfach nicht glauben. Nachdem wir das Stadion verlassen hatten zündeten wir 2 Sieger-Zigarren an und ließen alles noch mal Revue passieren.

Nun war es tatsächlich soweit, wir würden nach Berlin zum Finale um den DFB-Pokal fahren. Wir hoffen natürlich dass wir nach 39 Jahren endlich wieder einen Titel erreichen würden. Die wenigsten von uns hätten gedacht, dass sie dies jemals erleben würden.

Vielleicht hängt der Erfolg auch mit unserem Fanclub zusammen, da es seit unserer Gründung mit dem Erfolg steil bergauf ging.


 

17.03.2007 - Auswärtsfahrt nach Dortmund.

1x Dortmund, Düsseldorf und zurück

Ok, das Spiel war insgesamt nicht so toll, wie sich das alle erhofft hatten, aber dafür
war das Rahmenprogramm um so besser   ;-)

Nach dem Spiel machten wir noch einen Abstecher nach Düsseldorf. Dass alle begeistert
waren ist an den Bildern zu sehen, was zur Folge hatte, dass von allen Seiten nach der
nächsten Auswärtsfahrt gefragt wurde.

Aber mal langsam, alles zu seiner Zeit 


 

02.02.2007 - Busfahrt zum Derby

Eine Wohltat für die fränkische Seele

Der Traum geht weiter. Die Serie des Fanclub-Scheßlitz hält an.

Unser Club hat Münchens Trainer Ottmar Hitzfeld das Bundesliga-Comeback gründlich verdorben. Am Freitagabend (02.02.07) setzten wir uns vor 47.000 Zuschauern im ausverkauften "Isigreddid-Stadion" klar und deutlich mit 3:0 (1:0) durch. Die Treffer im 48. Fränkisch-bayerischen Derby erzielten alle drei Stürmer: Ivan Saenko (13.), Markus Schroth (71.) und Robert Vittek (86.).

Das Spiel im Stenogramm:

1. FC Nürnberg: Schäfer - Reinhardt, Wolf, Spiranovic (46. Beauchamp), Pinola (19. Polak) - Galasek - Mnari (84. Banovic) - Gresko - Vittek, Schroth, Saenko

FC Bayern München: Kahn - Sagnol, Lucio, van Buyten, Lahm - Salihamidzic (46. Podolski), van Bommel, Hargreaves, Schweinsteiger (80. Scholl) - Makaay, Pizarro (72. Santa Cruz)

Tore: 1:0 Saenko (13.), 2:0 Schroth (71.), 3:0 Vittek (86.)

Zuschauer: 47.000 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Weiner

Gelbe Karten: Pinola, Wolf, Vittek, Schroth/Lahm, Schweinsteiger, Hargreaves

Quelle: fcn.de

 

Bilder

 

 

 


27.01.2007 - Busfahrt zum Bundesliga-Rückrunden-Start 2007

Traumhafter Rückrundenstart

Endlich ist wieder Bundesliga angesagt! Wir und ca. 36.000 Zuschauer scheuten die schlechten Witterungsverhältnisse nicht (zeitweise peitschte uns regelrecht der Schnee ins Gesicht), um unseren FCN beim Rückrundenstart gegen den VfB Stuttgart zu unterstützen.

Unser Club begann auch gut und erarbeitete sich einige Chancen. In der 26. Minute war es dann soweit. Vittek schnappte sich den Ball im Mittelfeld und zog einfach ab, aber Torhüter Hildebrand, der in der kommenden Saison wahrscheinlich in Spanien sein Geld verdienen wird, konnte den starken Rechtsschuss nicht festhalten und Saenko schob mit viel Übersicht den Ball links ins Eck. 1:0. Kaum 5 Minuten später die zweite Großchance für den Club. Pinola tankte sich links durch und paßte den Ball flach in den Strafraum, wo Robert Vittek im Sturzflug den Ball, aber auch leider Hildebrand traf. Weitere 5 Minuten später dann der Ausgleich. Gomez schwanzte gleich vier Clubberer im eigenen Strafraum schwindlig und zog dann mit einem starken Rechtsschuß ins lange Eck ab. Torhüter Schäfer konnte den glitschigen Ball nicht festhalten und Cacao staubte zum Ausgleich ab. 1:1

So ging man in die Pause und so mancher dachte: "Jetzt geht das mit den Unentschieden weiter" . Aber falsch gedacht, unser FCN war heute extrem gut eingestellt und vor allem Gresko ließ sein Können deutlich aufblitzen. Der unermüdliche Robert Vittek, der zwar derzeit eine mächtige Ladehemmung hat, arbeitete und rackerte wie wild und gab keinen Ball verloren. So auch in der 51. Minute. Robert tankte sich bis zum Strafraum vor und nahm es gleich gegen vier "Schwaben" auf." Das was Gomez kann, kann ich schon lange", dachte sich wohl der sympathische Stürmer und erkämpfte sich den Ball eben gegen jene vier VfB`ler zurück und paßte traumhaft in den Strafraum, Gresko schnappte sich die Kugel, legte ihn auf den linken Fuß und zog ins lange Eck, unhaltbar für Timo Hildebrand ab. 2:1 und Vratislav Gresko krönte seine tolle Leistung mit diesen tollen Tor.

Jetzt drehte der Club mächtig auf. Zwischenzeitlich wurde Tasci nach einem groben Foul gegen "Pino" von dem hervorragend leitenden Schiri Fandel vom Platz gestellt. (Einzige Fehlentscheidung: Das Foul an Saenko, dass zum Konter und zwischenzeitlichen Ausgleich führte ) Jetzt ging es 11 gegen 10 und der Club nutzte seine Freiräume gekonnt.

Nach einer Flanke von links durch den starken Pinola köpfte Markus Schroth den Ball aus drei Meter in die Maschen. 3:1, das Spiel war gelaufen, der FCN war auf der Siegerstraße und das nach elf sieglosen Jahren gegen den VfB Stuttgart. Den Schlußpunkt setzte dann wieder Robert Vittek, der gleich drei Tore am Samstagnachmittag vorbereitete. Vittek tankte sich wieder einmal in den Strafraum, behielt die Übersicht und paßte quer zum freistehenden Saenko, doch Magnin, der kurz zuvor eingewechselt wurde, war eher am Ball und erledigte die Arbeit für den kleinen Russen mit dem großen Herz.

Ein supergeiler Nachmittag fand um 17.20 Uhr sein Ende und wir machten uns auf die Heimreise.

Aufstellung:

1. FC Nürnberg: Schäfer - Reinhardt, Wolf, Nikl, Pinola (82. Polak) - Galasek, Mnari (87. Banovic) - Gresko - Vittek, Schroth (84. Sibon), Saenko

VfB Stuttgart: Hildebrand - Osorio (46. Hilbert), Tasci, Delpierre, Boka - Pardo - Meira, Hitzlsperger - da Silva (76. Magnin) - Gomez, Cacau

Tore: 1:0 Saenko (25.), 1:1 Cacau (33.), 2:1 Gresko (50.), 3:1 Schroth (69.), 4:1 Magnin (76., Eigentor)

Zuschauer: 35.082

Schiedsrichter: Fandel

Gelbe Karten: Vittek, Wolf/Boka, Pardo 

Rote Karten: -/Tasci (58., grobes Foulspiel)


13.01.2007 - Fanclub Jahreshauptversammlung

93 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung

Bei der Jahreshauptversammlung des FCN-Fanclubs Scheßlitz e.V. mit Neuwahlen ist der engere Vorstand zum ersten Mal im Amt bestätigt worden.  Der Verein war erst vor zwei Jahren gegründet worden, und entsprechend groß war der Beifall, als Vorsitzender Erhard Goppert die aktuelle Mitgliederzahl mit 93 bezifferte. Neben Goppert wurden zweiter Vorsitzender Friedrich Schmittinger, Schriftführer Stefan Sperber und Schatzmeister Michael Lindner ohne Gegenstimmen wiedergewählt. Bei den fünf Beisitzern gab es Veränderungen. Michael Goppert bleibt dabei; Christian Deuber,  Bernd Hauptmann, Stefan Ziegmann und Timo Stöhr kandidierten nicht mehr. Einstimmig gewählt wurden Matthias Hartmann, Jens Landvogt, Matthias Rauch und Markus Stenglein.

Vorsitzender Goppert gab bekannt, dass der Fanclub Eintrittskarten  organisiert hat für die FCN-Heimspiele gegen Stuttgart (Sa., 27. Januar, mit Busfahrt), Bayern (Fr., 2. Februar, mit Busfahrt), Pokalspiel gegen Hannover (Di., 27. Februar, ohne Bus). Auch zum  Auswärtsspiel des FCN in Dortmund (Sa., 17. März) hat der FCN-Fanclub Eintrittskarten und einen Bus bestellt. Geplant ist nach dem Spiel noch ein Abstecher nach Düsseldorf.



24.11.2005 - Vorstellung Hans Meyer / anschließende Diskussion

Hans Meyer stellt sich den Fanclub-Vorständen vor

Am Donnerstag den 24.11.2005 machten sich unsere 1. und 2. Vorstände auf den Weg nach Nürnberg. Sie wurden vom Fanverband eingeladen bei einer Diskussion mit unserem neuen Trainer Hans Meyer teilzunehmen.

Unter der Leitung von Herrn Bergmann und anwesenden Vize-Präsident Siggi Schneider sowie Manager Martin Bader begann unser Trainer mit einer kurzen Ansprache. Hierbei erzählte er einiges über sich und seine ersten Eindrücke von Nürnberg. Anschließend begann eine über eine Stunde andauernde Diskussionsrunde.

Auf die Frage ob er schon eine Meinung zur Mannschaft abgeben kann, erklärte er sofort dass er keine Stellungnahme abgeben wird über einzelne Spieler und der Mannschaft. Er kann nur sagen, wir sind individuell nicht schlechter als 6-7 Mannschaften in der 1.Bundesliga. Entscheidend wird sein wieder eine Macht zu werden, vor allem zu Hause. Interessant war natürlich auch was der Grund war wieder einen Trainerposten anzunehmen. Dieter Hoeneß war der einzige der wusste, dass er wieder Verantwortung für eine Mannschaft übernehmen möchte. Dann kam die Anfrage aus Nürnberg. Viele meinten, wie kann man eine Mannschaft die Tabellenletzter ist übernehmen, es ist doch viel zu schwer. Es gibt aber nichts `leichteres`, denn man kann sich ja nur verbessern. Auf jeden Fall ist die Mannschaft besser als ihr momentaner Tabellenstand. Er verbindet aber auch etwas Negatives mit Nürnberg. Bei seinem letzten Gastspiel mit Mönchengladbach, erfuhr er vom Tod seiner Mutter. Außerdem möchte er auch nicht zu viel Lob, ohne dass er schon Leistung gebracht hat. Die Begeisterung beim 1.Training war ja fantastisch, aber er hatte ja noch gar nicht unterschrieben. Es ist auch wichtig und wünschenswert, dass ein Ruck durch die Mannschaft und den Fans geht. Für die Mannschaft ist es auch nicht aufbauend, wenn schon nach einer viertel Stunde gepfiffen wird, falls nicht alles gleich funktioniert. Als nächstes wurde von der Behindertenbeauftragten der Wunsch geäußert, ob er nicht Mitglied im Fanclub der Behinderten werden möchte. Hans Meyer war sehr erfreut, hoffte aber, dass er aufgenommen wird wegen Erfolg und nicht wegen seiner lädierten Hüfte, seines Herzschrittmachers und seiner falschen Zähne. Er wurde auch wegen seinem Auftritt in Blickpunkt Sport gelobt, wo endlich jemand mal Gerd Rubenbauer contra bat. Man merkte auch, wir als Zuhörer verstanden Hans Meyer wegen des Dialektes schwer, bei ihm war es umgekehrt ebenso. Das die Fans träumen von Deutscher Meisterschaft ist in Ordnung, aber die Verantwortlichen werden Realisten bleiben. Es wurde noch mal nachgefragt warum manche Spieler nicht Ihre Leistung abfragen können für den FCN und andere die längere Zeit nicht gespielt haben auf einmal gut spielen. Man muss bedenken, es können immer nur 11 Spieler auflaufen und er kennt keinen Trainer der seine besten Leute auf der Bank lässt. Ganz wichtig ist der taktische und psychische Zustand der Spieler, hier wird viel Arbeit zu verrichten sein.

Nun wurde Herr Bader gefragt wie es mit Stefan Kießling ausschaut und seinen Wechselabsichten. Nürnberg will ihn auf alle Fälle halten, aber es sind auch Anfragen anderer Vereine eingegangen. Man sollte auch nicht so blauäugig sein, ein Spieler bleibt immer beim selben Verein. Es müsste doch möglich sein, jedem zu gönnen, den nächsten Schritt in seiner Laufbahn zu machen. Sollte ein Topverein, wie Bayern München oder aus dem Ausland, ernsthaft Interesse zeigen, wird es wohl nicht möglich sein Spieler zu halten, was die Zuhörer auch verstanden. Das Schönste wäre natürlich, alle Spieler kämen aus den Regionen in Franken, aber es ist halt nicht möglich. Man kann nur versuchen junge Spieler einzubauen und sie längerfristig an den Verein binden. Es darf nicht mehr passieren, dass die guten Spieler einfach den Verein verlassen und der FCN hat nichts davon. Ein ganz wichtiger Punkt ist auch die Öffentlichkeitsarbeit, die auch verbessert wird, dass wiederum auch Jahre dauern wird.

Als sich Hans Meyer verabschiedete kam noch mal tosender Beifall auf, auch weil er sofort nach dem Trainingslager in Bad Gögging bereit erklärte an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

 

Zum Abschluß:

Wir waren der Meinung es war ein gelungener Abend. Hans Meyer beantwortete alle Fragen mit dem notwendigen Ernst, versuchte aber gleichzeitig auch ein bisschen Spaß einzubauen, was in der momentanen Situation sehr schwer, aber auch wichtig ist. Es ist wichtig, damit die Mannschaft alles gibt und den Fans zeigt: wir versuchen alles.

 


17.10.2005 - Jahreshauptversammlung "Bezirk III " in Scheßlitz

 

Fast volle Hütte in der TSV-Sporthalle
Großaufgebot an Prominenz in Schesslitz

von Thomas "Zirni" Zirngibl

Bild 23

Mario Cantaluppi beim "Anstich". Chunly Pagenburg hält sicherheitshalber das Fass.

Mittlerweile sind ja die Jahreshauptversammlungen des Bezirk III unter der Leitung von Otto Scheer schon legendär. Einzug mit der "Legende", Grußworte der Ehrengäste, Singeinlagen, Übergabe der Gastgeschenke und Fragestunde u.s.w.

Aber wer schon in Rattelsdorf und in Hochstadt dabei war und meint, das ist nicht mehr zu toppen, der irrt. Aber der Otto setzt halt immer noch ein "i-Tüpfelchen" drauf.

Fangen wir also nach der Reihe an. Um kurz vor 18.00 Uhr trafen sich gestern, an einem sonnigen Montag Abend, die Ehrengäste, Pfarrer, Gemeinderäte und Bürgermeister zum Empfang im Rathaus ein. Vom 1. FC Nürnberg waren dies Aufsichtsratvorsitzender Klaus Schramm mit Kollege Woy, vom Präsidium Siggi Schneider, Martin Bader, Matthias Huber sowie die Spieler Cantaluppi und Pagenburg und von der Fanbetreuung alle drei Fanbeauftragte, sprich Jürgen Bergmann Peter Maul und Karl Teplitzky und vom FCN-Fanverband Thomas Zirngibl.

Nach ein paar einleitenden Worte durch Bürgermeister Zenk gab es dann Sekt und O-Saft und ein paar Häppchen. In einer gemütlichen Runde beschnupperte man sich und natürlich wurden Fragen zur derzeitigen Situation beim Club gestellt. Nachdem dann alle gestärkt waren, ging es zur TSV-Sporthalle, wo uns ca: 160 Fans in der liebevoll in rot-schwarz geschmückten Halle erwarteten. So hieß es dann Einmarsch mit "der Legende lebt" und die Fans begrüßten uns mit einem warmen, herzlichen Applaus.

Bevor es dann zum ersten Tagesordnungspunkt ging, wurden natürlich erst mal für die ganz "gierigen" (liebgemeint) Autogramme geschrieben. Um 19.30 Uhr ging`s dann aber los. Vorstand Erhard Goppert vom Gastgeberfanclub Schesslitz begrüsste die Abordnung aus Nürnberg, sowie die weiteren anwesenden Ehrengäste und natürlich alle angereisten Fanclubs. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass sich der Fanclub Schesslitz innerhalb sehr kurzer Zeit (Gründung Dezember 2004 )zu einem sehr guten und stets wachsenden Fanclub entwickelt hat, dass wir vom FCN - Fanverband auch sehr stolz und freudig aufgenommen haben. Von 9 Gründungsmitgliedern in der 2500 Seelengemeinde sind bereits mittlerweile 54 Mitglieder und es werden fast täglich mehr. In den letzten Monaten verging fast keine Woche, wo nicht Mitgliedsausweise angefordert wurden. Aber zurück zum Abend.

Als nächster Redner war dann König Otto dran. Der hatte natürlich innerhalb kürzester Zeit die Halle voll im Griff und erzählte vom Bezirk, stellte die Gäste nochmal vor und bat um Grußworte der Anwesenden Ehrengäste.

Sodann fing der Grußreigen angefangen von Siggi Schneider an. Es folgte Martin Bader, der aus seinen Grußworten einen dreißig minütigen Dialog machte, aber der dringend notwendig war. Bader ging auf die derzeitige Situation beim Club ein und jeder, aber auch jeder darf davon ausgehen, dass die derzeitige Situation beim Club nicht nur den Fan, sondern auch das Präsidium schmerzt und diese Lage bestimmt ein baldiges Ende findet. Wolf, der gesamte Trainerstab und auch die Mannschaft arbeiten täglich hart daran, dass Fehler, wie sie leider noch zu häufig vorkommen, schnellstmöglich abgestellt werden. Wir alle sollten Vertrauen in Wolf und die Mannschaft haben, es muss auch die Zeit mal wieder kommen, wo Fortuna auf unserer Seite steht. Was aber sehr imponierend ist und darauf kann man wirklich stolz sein ist die Tatsache, dass immer mehr Eigengewächse in die erste Mannschaft rücken. Erst vor 14 Tagen waren 8 deutsche Spieler vom Club im Aufgebot. Bader bekam nach seiner Rede verdienten Applaus von den Fans für seine Ausführungen.

Es folgte Aufsichtsratvorsitzender Klaus Schramm der freudig in seiner "bierruhigen Art" mitteilte, dass lt. DFL der Club einer der 4 besten von 36 Vereine ist, was die finanzielle Seite betrifft. ( Es gab auch schon andere Zeiten )

Anschliessend gab es noch ein paar Worte vom "Hamburger Jung" Woy, der sich den Fans vorstellte und Einblick in seine Tätigkeit beim Club gab.

Fast alle Heimspiele wird der Club für sich entscheiden, auswärts geht der Club die nächste Zeit nicht leer aus. Das prophezeite Frankens bekannteste Wahrsagerin Margarita Kröll .

Jetzt war aber der Super-Mario dran. Man kann es Bauchpinselei nennen oder Schleimerei aber dieser Typ ist einfach "saugeil", sorry ! Alleine seine offene, herzliche Art und seine Nähe zum Fan und Gesprächs- und Diskussionsbereitschaft findet man nicht allzu vor. Deshalb durfte Mario dann auch das Fass anstechen und mit drei Schlägen war die "Suppe" freigelegt.

Bevor die Fragestunde begann, übergab Jürgen Bergmann und Karl Teplitzky noch Geschenke. Vom FCN gab es einen signierten Wimpel sowie ein Trikot mit der Aufschrift Schesslitz 2004 und ein Bierseidel, vom Fanverband einen Kunstdruck, Wimpel und ein T-Shirt. Ausserdem wanderte ein kleiner Teil der Einnahmen für die Caps in die Fanclubkasse.

Als Otto dann die Fansprechstunde freigab, gingen natürlich 95 % aller Fragen an Mario Cantaluppi und Martin Bader. Ein kleiner aber deftiger Auszug daraus: Frage aus der Runde: "Mario, ich habe das Gefühl, dass Du mit Deinem Auftreten auf dem Platz sehr oft eine gelbe Karte provozierst. Du meckerst meiner Meinung nach viel zu viel" !

(Anmerkung : Schade dass man Dialekt nicht so in Worte fassen kann, aber ich versuchs mal ) Mario: Okee, dass ist deine Meinung und die akzeptiere ich auch, obrrr wenn wir uns olles gefollen lossn, dann heisst es von Euch , das is eine tote Mannschaft , die lossd sich olles gefollen und ich sehe nicht ein, dass wir uns auf den Kopf scheissn lossn solln und vom Schiedsrichter schon gleich gor nicht.... Ich bin Capitän und ich hobe dass Recht zu maulen, wenn ichs so empfinde!" Tosender Applaus in der Halle . Mario redete sich in einen richtigen Redeschwall und konnte gar nicht mehr aufhören und vor allem sprach er wie aus Volkes Mund, dass bei den Fans 1000 mal besser ankam, als hochgestochenes Geblubber.

In Sachen und Kritik "Top-Zuschläge für Heimspiele" gab es eine Wortmeldung. Bergmann entgegnete , dass a) man ja die Möglichkeit hat, sich am Saisonanfang eine DK zu kaufen, b) ausserdem kann man über das neue Ticket-System auch jetzt noch eine Dauerkarte kaufen, abzüglich der bisher gespielten Matches natürlich. Wer mehr darüber wissen möchte, möge ihn doch bitte kontaktieren.

Zum Thema Nachwuchs erzählte Martin Bader, dass der Club versucht, die sowieso schon bis teilweise 2008 laufenden Verträge der Youngsters weiter zu verlängern. Mit Reinhardt, Paulus, Kiessling, Wolf und Pagenburg haben wir tolle junge Leute, die nach und nach immer besser sich in die Mannschaft einfügen und was sich daraus ergeben kann, sehen wir jüngst am Beispiel "Kies" , der seit Wochen beim Club und in der Nationalmannschaft hervorragend spielt . Dass ist die Zukunft des Clubs, so Bader.

Bevor die Veranstaltung dann um ca: 23.00 Uhr endete ließ es sich Otto nicht nehmen, die obligatorischen Clublieder anzustimmen.

Abschliessend sei gesagt, dass es ein toller Abend war und die Jungs und Mädels aus Schesslitz waren tolle Gastgeber. Besonderer Gruss hier nochmal an Vorstand Erhard Goppert, Friedrich Schmittinger mit seiner Crew . Gerne kommen wir wieder bei nächster Gelegenheit zu Euch nach Schesslitz.

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